Team: Herren II, 02.03.2020

Gute Leistung aus der ersten Halbzeit verschenkt


Wacker II verliert bei BOL-Absteiger Indersdorf mit 28:25.


Die zweite Handballherrenmannschaft des SV Wacker Burghausen musste am vergangenen Samstag eine vermeidbare 28:25-Auswärtsniederlage beim Bezirksoberligaabsteiger und aktuellen Tabellenvierten TSV Indersdorf hinnehmen. Bis zur zehnten Minute konnte der zum Großteil sehr junge Kader des Trainergespanns Klapp/Maier die Begegnung gegen die routinierten Gastgeber ausgeglichen gestalten, sodass es lediglich 4:4 stand. Anschließend drehte der SVW II gehörig auf und erspielte sich bis zur 20. Minute über Tore von Busch, Kalchauer, Pfaadt, Lauer und den Fleger Brüdern eine hochverdiente 11:4-Führung. Genauso stark wie sich die Burghausener diesen Vorsprung erarbeiteten schenkten sie ihn aber wieder her, sodass es mit einem 12:12-Unentschieden in die Halbzeitpause ging. In der zweiten Spielhälfte setzte sich dann die Routine der Glonntaler immer mehr durch, während Burghausen an die Leistung aus den ersten 20-Minuten des Spiels nicht mehr anknüpfen konnte. Am Ende mussten die Herzogstädter die neunte Niederlage im 14. Saisonspiel hinnehmen und kämpfen nun in den letzten vier Saisonspiel um das nackte Überleben in der Bezirksliga. Auch wenn aktuell vier Teams hinter den Burghausern in der Tabelle stehen, kann es durch die derzeitige Konstellation in der Landesliga zu fünf Absteigern in der Bezirksliga kommen. Als aktueller Tabellenachter wäre somit auch der SVW II betroffen. Aktuell beträgt der Abstand zum vermeintlich rettenden 7. Tabellenplatz drei Punkte. Um den Anschluss auf diese Platzierungen nicht zu verlieren, braucht die Mannschaft am Samstagabend um 19.30 Uhr im Heimspiel gegen den Bezirksligaaufsteiger TV Passau ganz dringend ein Erfolgserlebnis.
Mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Spielwitz ist die Chance auf jeden Fall da, um sich gegen die Drei-Flüsse-Städter für die herbe 32:21-Auswärtsniederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren.

Tore für Burghausen: Jonathan Fleger (6/4), Michael Kalchauer (6/1), Michael Lauer (3), Ernst Knöckl (2), Peter Noll (2), Eike Busch (2), Erik Pfaadt (1), Finn Könecke (1), Christian Schreyer (1) und Tristan Fleger (1).


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