Team: Herren I, 11.07.2019

Schweißtreibende Vorbereitung für Burghausens Bezirksoberligahandballer


36-Einheiten stehen auf dem Programm, BHV Molten Cup am Samstag gegen Altenerding

Cheftrainer Rainer Biedersberger und Co-Trainer Helmut Aigner erwarten von ihrer Mannschaft volle Bereitschaft während der Saisonvorbereitung.

Seit knapp zwei Wochen befindet sich die erste Herrenmannschaft in der Vorbereitung auf die kommende Bezirksoberligasaison 2019/2020, die voraussichtlich mit einem Auswärtsspiel am 28. September beim heimstarken HC Deggendorf, der als Aufsteiger den 5. Tabellenplatz hinter dem SVW in der vergangenen Saison belegt hat, beginnt.

36-Trainingseinheiten haben Cheftrainer Rainer Biedersberger und Co-Trainer Helmut Aigner für ihre Mannschaft ausgearbeitet. Sehr viel wert wird dabei in den ersten Wochen auf die Kraft und Ausdauer gelegt. Anfang August kommt schließlich dann auch immer mehr der Ball ins Spiel, wobei dann vor allem an den technischen Feinheiten gearbeitet wird. Für den 31. August wurde bereits ein Testspiel mit dem Bezirksoberligaaufsteiger SG SHV/UHC Salzburg (Bezirk Oberbayern) vereinbart. Weitere Testbegegnungen sind jedoch nicht ausgeschlossen. „Es wurden zur Vorbereitung sehr viele Hebel in Bewegung gesetzt, um unseren Spielern die Möglichkeit zu bieten richtig fit zu werden“, erklärt Aigner. Zusammen mit seinem Cheftrainer erwartet er hier ein sehr hohes Maß an Engagement und Bereitschaft, um einen attraktiveren Handball zu spielen, als in der vergangenen Saison. In Summe sind Biedersberger und Aigner mit dem vierten Platz aus der vergangenen Saison schon zu frieden. „Allerdings hatten wir während der Saison große Höhen und Tiefen.

Eine so große Leistungsschwankung gefällt mir gar nicht und entspricht nicht meiner Vorstellung einer soliden Saison. Das Ergebnis stimmt, die Art und Weise jedoch nicht“, so Aigner weiter. Daran gilt es nun für die Herzogstädter, während der Vorbereitung zu arbeiten.

Rainer Biedersberger erwartet zudem von seiner Mannschaft, dass jeder einzelne Spieler eine Bereitschaft zur Weiterentwicklung zeigt. „Vor allem in Spielen vor heimischem Publikum müssen wir uns in der kommenden Saison ganz klar besser präsentieren. Hier sind wir unserem treuen Publikum viel schuldig geblieben“, stellt Biedersberger fest, der die Gründe dafür als reine Kopfsache bezeichnet. Auch die Verbesserung des Zusammenspiels Torwart/Abwehr sowie das spielerische Konzept in Angriff u. Abwehr sind für Biedersberger und Aigner wesentliche Bestandteile der Vorbereitung, um für die anstehende Saison gut gerüstet zu sein.

Die Stärke der kommen Bezirksoberligasaison wird von Co-Trainer Helmut Aigner deutlich stärker als in der vergangenen Saison eingeschätzt: „Mit dem ASV Dachau ist ein Absteiger aus der Landesliga mit dabei. Hier muss man immer mit deren Vorgabe zum Wiederaufstieg rechnen. Zudem spielt der eigentliche Meister TG Landshut II, der auf den Landesligaaufstieg verzichtet hat, weiter mit.

Im Zusammenspiel mit ihrer ersten Mannschaft, die in der Bayernliga spielt, ist hier natürlich auch wieder mit einem Platz ganz vorne zu rechnen. Außerdem gibt es mit Altötting und Metten auch etablierte Mannschaften, mit denen immer zu rechnen ist.

Fragt man Biedersberger nach den Saisonzielen, gibt sich der Wacker-Trainer optimistisch. „Naja, still und heimlich ist der Griff zur Meisterschaft immer im Hinterkopf. Man muss aber mit den Tatsachen am Boden bleiben. Wenn meine Spieler fit sind, verletzungsfrei bleiben und wenn eine stetige engagierte Bereitschaft zur Weiterentwicklung hinzukommt, denke ich das wir oben mitspielen werden.“ Eine erste kleine Standortbestimmung wartet für den SV Wacker Burghausen bereits am kommenden Samstagabend. Um 18 Uhr bestreiten die Herzogstädter in der Sportparkhalle die erste Runde im BHV-Molten Cup. Der SVW empfängt dabei mit dem Landesligisten SpVgg Altenerding einen sehr attraktiven Gegner, den man noch aus der Bezirksoberligasaison 2017/2018 sehr gut kennt. Auch wenn sich Wacker erst seit Kurzem in der Vorbereitung befindet, möchte sich die Mannschaft am Sonntag vor heimischem Publikum sehr teuer verkaufen. Auf dem Papier gilt man zwar als Außenseiter, chancenlos ist man gegen die Gäste aus dem Erdinger-Stadtteil aber nicht.


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