Team: Herren I, 23.01.2019

Burghausens Bezirksoberligahandballer starten in die Rückrunde


Heimspiel am Sonntag gegen Pfarrkirchen – Mannschaft bereitet sich seit drei Wochen vor.

Durch die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland fanden an den letzten drei Januarwochenenden im Bayerischen Handballverband nur Nachholspiele statt. Der Ligabetrieb stand ansonsten still.

Trotz der verlängerten Winterpause waren die Bezirksoberligahandballer des SV Wacker Burghausen nicht untätig. Seit dem 4. Januar bittet Trainer Rainer Biedersberger bereits wieder zum Training. Unterstützt wird er fortan von Wacker-Urgestein Helmut „Hoss“ Aigner, der das Co-Traineramt von Nedzad Bekric übernimmt, der sich aus gesundheitlichen Gründen vorerst zurückziehen musste. Neben den Trainingseinheiten absolvierten die Herzogstädter zwei Testspiele. Am 6. Januar gab es beim Landesligisten TSV Simbach eine 31:25-Niederlage, ehe sich der SVW auch am vergangenen Samstag beim ambitionierten Bezirksligisten SG SHV/UHC Salzburg (Bezirk Oberbayern) mit 24:20 geschlagen geben musste, wobei den Herzogstädtern zuvor noch eine knackige Trainingseinheit in der Sportparkhalle in den Knochen steckte.

Während den Trainingswochen fehlten Biedersberger allerdings immer wieder Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen, sodass man zur Vorbereitung ein eher durchwachsenes Fazit geben kann.

Für die Herzogstädter beginnt nun am Sonntag um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen die TuS Pfarrkirchen die Rückrunde in der Bezirksoberliga Altbayern.

Gegen das Ligaschlusslicht erwarten Trainer Rainer Biedersberger und Co-Trainer Helmut Aigner eine Reaktion auf die letzten beiden Spiele im Dezember, die beim SC Eching (32:23) und zu Hause gegen den Lokalrivalen TV Altötting (16:20) unnötig verloren wurden.

Gegen die Rottaler ist der Tabellenfünfte auf dem Papier der klare Favorit. Allerdings befand sich die TuS vor der Winterpause, trotz der 26:31-Heimniederlage im Derby gegen Eggenfelden, wieder im Aufwind. In den weiteren Dezemberheimspielen gab Pfarrkirchen bei seinen überraschenden Heimsiegen gegen den Tabellendritten TG Landshut II und gegen den Tabellenvierten SSG Metten ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf und darf somit am Sonntagnachmittag keinesfalls unterschätzt werden. Aller Voraussicht nach werden Rottaler auf ihren kompletten Kader zurückgreifen können.

Beim SVW wird wohl erst das Abschlusstraining am Freitag entscheiden, wer im Kader am Sonntag stehen wird.


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